Rede des 1. Vorsitzenden Josef Jungbauer zum Volkstrauertag

Sehr geehrte Kriegsteilnehmer,
sehr geehrter Herr Kaplan Zacharias Thondamkulam,
sehr geehrter Herr Bürgermeister Robert Rieger,
sehr geehrte Anwesenden,

heute, am Volkstrauertag gedenken wir, wie auch all die Jahre zuvor unserer Gefallenen, Vermissten und auf anderer Weise umgekommenen Menschen der beiden Weltkriege.

Heuer, insbesondere an die, die am stattgefundenen Erste Weltkrieg, begonnen genau von 100 Jahren an 1914, nicht nur aus Deutscher Sicht, ihr Leben ließen.

Nachdem seit Beginn dieses Jahres fast jeden Tag im Fernseher, Rundfunk oder Presse genauestens aus Archivmaterial berichtet wird, hier trotzdem nochmals ein paar Zahlen, die erkennen lassen, was dieser Krieg für gigantische und bis dahin nie dagewesene Ausmaße hatte.

Er wurde von 1914 bis 1918 in Europa, dem Nahen Osten, in Afrika und auf den Weltmeeren geführt und forderte rund 17 Millionen Menschenleben. Ich betone 17 Millionen Menschenleben! Darunter auch 36 Männer aus unserer Pfarrgemeinde. Annähernd 70 Millionen Menschen standen unter Waffen, 40 Staaten beteiligten sich am bis dahin umfassendsten Krieg der Geschichte, eigentlich der Anfang auch des II. Weltkrieges, der noch ein viel schlimmeres Unheil über die Völker auf der ganzen Welt brachte.

Ein herzliches Vergelt’s Gott an euch Alle, für das Beten und Singen für den Frieden und der Bitte um Erbarmung bei Gott für alles, was an Unheil auf dieser Erde geschieht beim Gottesdienst und auch jetzt für eure ruhige und somit auch würdevolle Teilnahme bei der kleinen Feier hier am Kriegerdenkmal. Ein besonderer Dank an unserem Herrn Kaplan Zacharias für die Feier des Gedenkgottesdienstes und dem Gebet hier, der Mesmerin und Ministranten, den Vereinen mit ihren Fahnenabordnungen und unserer Harmoniemusik unter der Leitung von Herrn Übele für die Übernahme der musikalischen Gestaltung. Ebenso mein Dank an Ingrid Schweiger, Günther Barnert und Hans Dankel für die Sorge und Pflege unseres Kriegerdenkmals das ganze Jahr über.